Metal Bulletin veröffentlicht Beitrag zum Magontec Qinghai Projekt

25/05/2017

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Das an der australischen Börse notierte Unternehmen Magontec Ltd. beabsichtigt die Produktion von Magnesiumlegierungen im Werk in Qinghai im dritten Quartal des laufenden Jahres aufzunehmen. Das teilte Nicolas Andrews, Vorstandsvorsitzender der Magontec Ltd., Metal Bulletin am Rande der 74. Weltmagnesiumjahreskonferenz in Singapur mit. Qinghai Salt Lake Industry, mit einer Schmelzkapazität von 100.000 Jahrestonnen, übergibt dabei jährlich 56 Prozent seiner Produktionsmenge direkt vor Ort an Magontec, die daraus bei voller Produktionsauslastung  60.000 Jahrestonnen Magnesiumlegierungen herstellen.

“Das Werk in Qinghai bringt unser Unternehmen auf ein neues Level“, so Nicolas Andrews. „Durch diese Transformation werden wir der weltweit größte Produzent von Magnesiumlegierungen, wobei wir bereits auf Platz zwei oder drei stehen, was den Export von Magnesiumlegierungen aus China betrifft, und zugleich sind wir der führende globale Hersteller von Magnesiumlegierungen, wenn wir unsere europäischen Werke hinzurechnen.

Die guten Aussichten für die Nachfrage nach Magnesiumlegierungen wird von der Automobilindustrie in China bestimmt und zugleich durch die Abkehr von benzin- und dieselbetriebenen Fahrzeugen hin zu mehr Elektromobilität in der Welt. China kommt auf 25 Millionen Neuwagen pro Jahr und in Fahrzeugen, die von chinesischen Autoherstellern produziert werden, wird noch sehr wenig Magnesium eingesetzt. Falls chinesische Autoproduzenten gleiche Mengen Magnesium einsetzen wie europäische Autobauer, so sind für dieses leichte Metall enorme Wachstumspotenziale vorhanden.

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